Im Fokus: „Es geht ums Finden, nicht ums Suchen“

Aktualisiert: 24. Feb.

Das beste Bild in kürzester Zeit – so beschreibt picturemaxx das Angebot für Unternehmen, Agenturen und Verlage. Aber was ist eigentlich das beste Bild? Wie findet man gute Bilder bei dem riesigen Angebot, das es heute gibt, warum ist der Prozess nicht mit der Suche vorbei – und warum sind Bilder in der Kommunikation heute wichtiger denn je? Gerhard Feigl, seit Ende 2019 als CEO an der Spitze des „Bilder-Markplatzes“, stellt sich im Interview mit der Medienjournalistin Julia Gundelach diesen Fragen.


Interview mit Gerhard Feigl, CEO der picturemaxx AG

Interview mit Gerhard Feigl

Die Kundenliste von picturemaxx ist lang – darunter alle großen Medienhäuser und zahlreiche Konzerne – aber was heißt „Marktführer in der Bilderbranche“ eigentlich genau, was macht picturemaxx?


Gerhard Feigl: „Kurz gesagt: Wir sorgen dafür, dass alle schnellstmöglich die besten Bilder bekommen, um tagesaktuell und passend berichten zu können oder illustrierende Bilder für Kommunikation und Werbung zu erhalten. Das heißt aber nicht, dass man die Bilder bei uns nur suchen kann. Es geht eher um das Finden, also um ein qualitativ hochwertiges Angebot – und alles, was noch dazugehört. Die Auswahl, die Verwaltung, das Speichern. Zu picturemaxx gehört nicht nur die Suchmaschine, sondern auch die Datenbanken, mit denen man die vor- oder nachgelagerten Arbeitsabläufe deutlich vereinfachen kann.“


Sie sind jetzt seit zwei Jahren an der Spitze von picturemaxx und haben täglich mit Bildern zu tun. Welche Rolle spielen Bilder für Sie ganz persönlich und in der Kommunikation allgemein?

Gerhard Feigl: „Ich habe mich schon immer für Kunst, Design und Fotografie interessiert und wollte eigentlich Architektur studieren. Über Umwege bin ich jetzt wieder zu diesem Thema gekommen, was mich natürlich sehr freut. Denn ich finde: Ohne Bilder und ohne Design geht es nicht. Ich bin überzeugt davon, dass Inhalte, so gut sie auch sein mögen, nicht bei den Menschen landen, wenn die Optik nicht stimmt. Denn jeder – auch wenn er vielleicht kein Design-Experte ist – hat ein Gespür dafür, was schön ist und was nicht. Visuelle Inhalte spielen in der Kommunikation eine immer wichtigere Rolle. Das sieht man allein schon an der Entwicklung von Instagram und Bewegtbild, aber auch an der enormen Nutzung von Emojis, die ja heute auch Gefühle und Inhalte transportieren.“


Klingt nach einer echten Bilderflut…

Gerhard Feigl: „Das ist es in der Tat, auch bei der Suche: Je mehr Bilder angeboten werden, desto schwieriger werden einzelne Bilder gefunden, auch wenn sie noch so gut sein mögen. Und genau hier kommt picturemaxx ins Spiel. Wer ein Bild braucht, muss sich nicht in 300 verschiedene Bilddatenbanken einloggen und einzeln suchen – sondern bekommt bei uns die Suche aggregiert und kann - wie bei einem Online-Marktplatz - die Bilder, die er haben möchte, direkt beziehen.“


Hat man dann nicht noch mehr Auswahl und muss noch mehr Bilder sichten?


Gerhard Feigl: „Nein, das ist ein weiterer Vorteil von picturemaxx. Hier gibt es nur professionelle Anbieter, die ihre Bilder sehr durchdacht verschlagworten, die schon eine erste Vorauswahl treffen. Durch diese Kuratierung der Bildagenturen und durch die Bereitstellung von intelligenten Filtern für die Anwender durch picturemaxx agieren wir wie ein Trichter, wo unten nur das herauskommt, was man braucht: nämlich die besten Bilder, bzw. am Ende dann das beste Bild. Und das schnell und mit wenig Aufwand – was heute immer wichtiger wird, denn schließlich wird überall gespart. Fest angestellte Bildredakteure sind mittlerweile fast schon eine Seltenheit.“


Für wen – abgesehen von den Verlagen, die ja tagtäglich nach Bildern suchen – eignet sich picturemaxx noch?


Gerhard Feigl: „Magazine, Zeitungen, Fachpresse, Werbung, Marketing, Kommunikation, halt alle, die Bilder suchen – egal ob jeden Tag oder nur ein paarmal im Jahr. Und natürlich für diejenigen, die Bilder für andere bereitstellen. Dazu gehören Bildagenturen, aber auch PR-Agenturen: Sie können ihr PR-Material über unser Netzwerk verbreiten. Redaktionen haben so beispielsweise schneller Zugriff auf neueste Produktbilder. Diesen Weg können auch Institutionen, kulturelle Einrichtungen und NGOs nutzen. Speziell auf die Bedürfnisse dieser Gruppe haben wir außerdem eine Datenbanklösung ausgerichtet, wo es verstärkt darum geht, alle Bilder immer im Zugriff zu haben.“


Was ist denn mit kleineren Unternehmen oder Institutionen, ist picturemaxx auch für sie der richtige Partner?

Gerhard Feigl: „Absolut. Unsere Software bildet ja den kompletten Bild-Workflow von der Suche bis zum Archiv ab und lässt sich größenseitig skalieren. Es lohnt sich für Kleinere, die nicht viel investieren möchten, wie auch für Große. Man hat immer den kompletten Überblick über alle Bilder im Unternehmen. Versehentliche Doppellizenzierungen lassen sich leichter vermeiden und Material, das mehrfach eingesetzt werden darf, ist immer zur Hand. So spart man am Ende bares Geld. Und schneller das Benötigte – also das beste Bild – finden möchte schließlich jeder, der mit Bildern arbeitet – nicht nur riesige Verlagshäuser.“


Was heißt das eigentlich, was ist das „beste Bild“?

Gerhard Feigl: „Für viele ist das beste Bild das billigste (lacht). Das ist aber sehr kurzsichtig gedacht. Oft muss man nach dem billigsten Bild viel länger suchen oder es muss hinterher teuer bearbeitet werden – das sind ja auch alles Kosten, da ist es schnell nicht mehr so billig, wie man anfangs dachte. Das beste Bild ist etwas Subjektives. Es muss die Geschichte transportieren können, die es erzählen soll. Die funktioniert aber nicht immer gleich – für ein hochwertiges Printmagazin ist sicherlich ein anderes Bild das beste als für ein Frauen-Weekly oder einen Social Media-Post. Oder anders gesagt: Das beste Bild ist immer abhängig von dem Ziel, das es erreichen soll. Jedes Bild ist ein Schatz – und wir heben ihn.“





Weitere Informationen


Zum Unternehmen: www.picturemaxx.com Kontaktaufnahme: info@picturemaxx.com



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